Was macht eigentlich einen (guten) Datenschützer aus?

Mit Datenschützern ist es genauso, wie in vielen anderen Berufsgruppen auch: es gibt Top-Leute und es gibt Akteure, die vielleicht weniger „talentiert“ sind. Woran sind aber diese Top-Leute zu erkennen?

An der Geringfügigkeit ihrer Vergütung? Sicherlich nicht. Worauf ist also bei der Auswahl zu achten?

Was auf den ersten Blick bei der Recherche im Internet erkennbar ist: er/sie sollte Mitglied in einem Berufsverband sein und dies sollte sich auch auf der Internetpräsenz zeigen. Womit wir schon gleich beim nächsten Punkt wären: jemand, der sich mit Daten professionell auseinandersetzt (und das nicht erst seit gestern), sollte auch im Internet mit einer eigenen, professionellen Homepage auffindbar sein oder auf andere Art und Weise – z.B. durch Fachpublikationen, Vorträge, o.ä. – recherchierbar sein. „Unbeschriebene Blätter“ sind hier oftmals leider kein gutes Zeichen.

Falls man dann einen Datenschützer im Netz ausfindig gemacht, laden Sie diesen auf ein (kostenfreies) Erstgespräch ein. In diesem Gespräch sollte dann klar werden, ob die „Chemie“ passt. Dass es dabei nicht nur um die Vergütung geht, sollte klar sein. Vielmehr ist entscheidend, wie tritt der externe Spezialist auf. Zeigt er sich umgänglich? Schafft er es, komplexe Sachverhalte einfach und verständlich darzustellen? Beschreibt er Probleme oder werden Lösungen aufgezeigt? Wie würde er/sie in bestimmten Themen vorgehen? Werden dazu pragmatische Ansätze gezeigt oder sollen „Großprojekte“ aufgezogen werden? Zeigt er/sie Vorgehensweisen, ohne große Wellen im Betrieb zu schlagen? Wie hält der externe Datenschützer sein Know-how aktuell, um seinen Kunden die bestmögliche Unterstützung zu bieten?

All diese Punkte helfen, die berühmte „Spreu vom Weizen“ zu trennen. Und wenn dann auch noch die Vergütung passt, hat man seinen „guten“ Datenschützer gefunden.

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